Fun pur! “Bobbycar-races” Amateur und Profirennen auf Kinderspielzeugen

    Jaja, liebe Kinder, wer hätte das gedacht? Dass der Papa sich mal das Bobbycar schnappt und ganz selbstverständlich darauf seine Trainingsrunden dreht? Aber genau das ist beim Bobby Car Racing häufiger der Fall, denn es hat sich eine neue Sportart entwickelt. Seit einigen Jahren ist das Bobbycarfahren ein Sport für Jung und auch Alt. Die Begeisterung ist so groß, dass es mittlerweile Bobbycar-Vereine und Clubs gibt, die Rennen veranstalten und sogar auf Meisterschaften fahren. Hier ein paar Informationen der etwas anderen Art zum allseits beliebten Lieblingsspielzeug.

    Geschichte des Bobbycar

    Das erste Bobbycar kam 1972 vom Band gerollt und war eigentlich dazu gedacht, Kindern das Laufenlernen zu erleichtern. Andere Bezeichnungen für das Bobbycar sind „Rutschauto“ oder „Lauflernfahrzeug“. Der kleine, rote Flitzer ist ungefähr 60 Zentimeter lang und 40 Zentimeter hoch. Für Erwachsene ist das schon sehr klein, weshalb sie zum Beispiel das Lenkrad höher stellen müssen, um ihre Beine überhaupt darunter klemmen zu können. Beim der wahl eures Racers achtet am besten gleich auf das ofizielle Regelwerk, denn so schnittig z.B. der Flitzer von Audi aussieht, regulär zugelassen ist nur die Marke BIC.

    Verwandtschaft zur Seifenkiste

    12992253_226386324393695_94557304_nVor den Bobbycar-Rennen gab es schon die Seifenkisten-Rennen. Vielleicht habt ihr sie sogar selber ausprobiert oder in einem älteren Film gesehen. Die Seifenkiste ist ein aus Holz zusammengezimmerter Kasten auf vier Rädern und einer Lenkstange. In Amerika wurde die Seifenkiste schon 1904 bekannt, in Deutschland gab es das erste große Seifenkisten-Rennen erst nach dem zweiten Weltkrieg, 1949. Die ersten Bobbycar-Rennen wurden in den 1990er Jahren veranstaltet und haben bis heute immer mehr Anklang gefunden. Frag doch mal deinen Papa, ob er nicht auch Lust hätte, Informationen findet er z.B. auf der offiziellen Clubseite.

    Ready, steady…GO!

    Bei den Bobbycar-Fans dürfen auch schon die ganz Kleinen mitmischen. Ab drei Jahren darfst du an einem Rennen teilnehmen. Schutzkleidung wie Helm, Ellbogen- und Knieschützer sind natürlich Pflicht! Es gibt drei Kinderklassen, eine Jugend-, Amateur- und eine Profiklasse. Die Ligen sind nach Alter eingeteilt: Kinder 3-12 Jahre, Jugend 12-16 Jahre, Amateur ab 16 und Profi ab 18 Jahren.
    Neben Trainingslagern und Spaßrennen gibt es heute auch Landes- und Bundesmeisterschaften. Ebenso eine deutsche Meisterschaft und eine Europameisterschaft, bei der aus allen möglichen EU-Ländern begeisterte Bobbycar-Fans zusammentreffen und um die Wette kurven. Die Rennstrecke geht nur bergab, sonst kämen die Rennfahrer schließlich kaum vom Fleck, jedenfalls nicht schnell genug. Erwachsene Racer kommen teilweise auf ein Tempo von 70 Kilometern pro Stunde. Das ist so schnell, wie manche Leute auf der Autobahn fahren! Klar, dass hier richtige Motorradhelme und gute Schutzkleidung getragen werden.
    Bei den Rennen sammelt man Punkte. Diese werden jedes Mal eingetragen und aufaddiert. Dadurch entsteht eine Weltrangliste, auf der die Besten natürlich ganz oben stehen. Als Anfänger sucht man sich lieber erst einmal etwas weiter unten, aber der Weg nach oben ist das Ziel! Pro Rennen ist der Höchstwert 100 Punkte, die man erreichen kann. Die Rennen werden im Doppel-K.-O.-System ausgeführt, mit achter oder 16er-Teilnehmerlisten. Das bedeutet, wer zwei Rennen „Mann gegen Mann“ verliert, scheidet zwangsläufig aus. Es gibt auch Team-Rennen, bei denen die Leistung aller Teammitglieder gemeinsam zählt.

    Mein Auto, meine Liebe

    12988083_226386321060362_1975856058_nWer bei einem Bobbycar-Race teilnehmen möchte, braucht ein eigenes Bobbycar, das ist Pflicht. Ein eigenes Auto, was für ein Traum! Dafür wird ordentlich Energie in die geliebte Kiste gesteckt, herum geschraubt und aufgebessert. Mit Herzblut und Schweiß, bis das Ergebnis den eigenen Wünschen und Anforderungen entspricht. Beim Tuning gibt es aber bestimmte Vorgaben, die man nicht überschreiten darf und die Wagen werden vor den Rennen gewogen und kontrolliert! Also Vorsicht, lieber noch mal genau im Regelwerk nachlesen, bevor es ans Schaffen geht. Beispiele für eine Aufbesserung sind zum Beispiel das Verstärken der Achsen oder die Variation der Räder. Ob mit oder ohne Profil oder verschiedene Größen. Untersagt ist beispielsweise das Anbringen eines Antriebs oder das Weglassen von Rädern (es müssen mindestens vier Räder angeschraubt sein).
    In der Kinderklasse darf gar nicht getunt werden!

    Wie kann ich mitmachen?

    Wer das Bobbycarfahren als Sport einmal ausprobieren möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es Vereine und Clubs. So ein Bobbycar-Erlebnis kann aber auch gebucht werden. Für Geburtstage, Firmenevents oder andere Veranstaltungen, einfach beim nächsten Club nachfragen und die Ausrüstung mit allem Drum und Dran für den bestimmten Tag bestellen. Das bringt Spaß in jede noch so langweilige Firmenveranstaltung und das Kräftemessen mit dem Chef sieht hier ganz anders aus.
    Was die Großen mit dem Spielzeug der Kleinen so alles anstellen und vor allem, wie viel mehr ein Kinderspielzeug sein kann! Da kriegt man doch gerade Lust, wieder so richtig in der Spielzeugkiste herumwühlen. Wer weiß, welche Ideen einem dabei noch kommen…

    Tolle Bobbycars

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    1 Kommentar zu Fun pur! “Bobbycar-races” Amateur und Profirennen auf Kinderspielzeugen

    1. Wow, mein Sohn ist jetzt 14 Monate als und besitzt bereits zwei Bobby Cars. Ist ja nicht mehr lange hin bis er drei ist und das erste Rennen bestreiten darf 😛

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